Samstag 2. Mai 2009
PIANO-SCHULZE-BOOGIEBAND - Konzert
Das Literatur-Wochenende im „Zimmer 16“
vom 24. bis 26. April 2009
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LITERATURWOCHENENDE

ALEXANDER GRAEFF UND RENÉ GLASE ZÄHMEN DAS WELTENTIER
Ein Abend der surrealen Literatur und Musik.

Alexander Graeff und René Glase links_rene_rechts_alexander_webRené Glase und Alexander Graeff präsentieren einem an surrealer Prosa und stimmungsvoller Instrumentierung interessierten Publikum – ganz im Sinne des Surrealisten Louis Aragon – die Zähmung einer »neuen Rauschmöglichkeit«: dem Weltentier.
Die Veranstaltung vereint musikalische Fragmente und experimentelle Effekte vom E-Bass mit der surrealen und skurrilphilosophischen Literatur von Alexander Graeff.

 

Freitag 24.4. – 21:00 Uhr
Eintritt: 7,- / 4,- Euro


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"... ZUM BEISPIEL DAS GRAS"
Ein Brecht-Abend
Gina Pietsch (voc) und Uwe Streibel (p)

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Der „grüne“ Brecht in Gesprächen über Bäume, Bäche und Buckow in Gesängen über Geier, Gummi und Gänse.

Es ist Gina Pietschs 14. Brecht-Abend, behandelnd ein scheinbar unbrechtisches Thema. Das Klischee des „roten Didaktikers“ scheint eine freundliche, dialektische, sprich „grüne“ Sicht auf Natur auszuschließen. Pietsch und Streibel treten spielerisch den Gegenbeweis an.

 

 

 

 

 

Samstag 25.4. – 21:00 Uhr
Eintritt: 10,- / 5,- Euro


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STRITTMATTER-ABEND
mit Bernd Ludwig & Hannes Zerbe

Strittmatter-Abend(Elke Lang)_webErwin Strittmatter lernt seinen Großvater kennen und zeigt Bertolt Brecht seine Lausitz und die Mark Brandenburg – gelesen von Bernd Ludwig mit der Musik von Hannes Zerbe (Klavier).
Texte aus Strittmatters Nachtigall-Geschichten und dem Schulzenhofer Kramkalender sowie Brechts Lyrischem Werk und seinen Geschichten vom Herrn Keuner.
Bertolt Brecht und Erwin Strittmatter: Dem einen war die Natur ein gutes Bild für seine Erkenntnisse über das Leben, dem anderen ein Quell für verborgene Geheimnisse. Brecht, der intellektuelle Theoretiker, - und Strittmatter, tief verwurzelt im bäuerlichen Milieu, Schriftsteller aus Bosdorf, Bäcker und Tierzüchter - beide trafen sie sich im Respekt für das Leben und im Entsetzen über seine Zerstörung durch das nationalsozialistische Deutschland.
1956 spricht Strittmatter am Grab von Bertolt Brecht: „Deine Freundschaft war humorvolle Güte und beizender Spott. Oh, wie lachten wir viel über Torheiten, mit denen der Mensch sich bekleckst, wenn er sich erhaben dünkt. Und wir lachten nicht zuletzt über uns selber. Du hieltest keinen für weise, der nicht über sich lachen konnte. „Gott lacht den ganzen Tag über sich selber, sagtest Du.“

Sonntag 26.4. – 20:00 Uhr
Eintritt: 7,- / 4,- Euro


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